Nachhaltige Geldanlage – mehr als ein Trend

Digitale Live-Veranstaltung mit Janne Werning, Leiter ESG Capital Markets & Stewardship der Union Investment

Noch vor nicht allzu langer Zeit war das Thema Nachhaltigkeit in der Öffentlichkeit primär mit Umwelt- und Klimaschutzfragen verbunden. Inzwischen steht der Begriff für praktisch alle Aktivitäten, die unser Leben zukunftsfähig gestalten – privat wie geschäftlich. Das betrifft auch die verantwortungsvolle, an sozialen, ökologischen und ethischen Standards orientierte Führung von Unternehmen und Staaten. In diesem Zusammenhang hat sich Nachhaltigkeit auch als Auswahlkriterium am Kapitalmarkt etabliert. Für Anleger ergeben sich daraus attraktive Möglichkeiten für die Geldanlage.

Für Union Investment als Marktführer bei nachhaltigen Investmentfonds in Deutschland gehört Nachhaltigkeit zum genossenschaftlichen Selbstverständnis. Seit mehr als 60 Jahren hat Union Investment den Anspruch, langfristig orientiert zu handeln und einen ganzheitlich angelegten Blick auf Märkte, Entwicklungen und die Bedürfnisse der Anleger zu haben.
Lange bevor nachhaltige Geldanlagen allgemein nachgefragt wurden, wurden Nachhaltigkeitskriterien angewandt, zunächst in der Betreuung kirchlicher und karitativer Kunden.
Was bedeutet Nachhaltigkeit eigentlich genau? Hier die Definition des Begriffs „Nachhaltigkeit“ durch die Brundtland-Kommission (benannt nach der ehemaligen norwegischen Ministerpräsidentin Gro Harlem Brundtland): Nachhaltigkeit meint eine Entwicklung, „die den Bedürfnissen der heutigen Generation entspricht, ohne die  Möglichkeiten künftiger Generationen zu gefährden, ihre eigenen Bedürfnisse zu befriedigen und ihren Lebensstil zu wählen. Die Forderung, diese Entwicklung dauerhaft zu gestalten, gilt für alle Länder und Menschen.“
Nachhaltigkeit umfasst ökologische, soziale und ökonomische Aspekte. Nachhaltigkeit stiftet Mehrwert. Anleger können davon in Form von stabileren Erträgen profitieren, Unternehmen aufgrund einer verbesserten Risikolage. Dazu müssen neben der klassischen Fundamentalanalyse auf Basis von Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung auch ökologische, soziale und ökonomische Aspekte – nach den Bereichen Environmental, Social und Governance abgekürzt auch ESG-Kriterien genannt – in den Investmentprozess einfließen. Daneben kann eine ESG-Analyse auch als Frühindikator für Kernthemen der Zukunft dienen: Energieeffizienz zum Beispiel, Wasserfilter, LEDs als Ersatz für die alte Glühbirne, Elektromobilität und damit einhergehend optimierte Batterietechnik. Hier hat der erkennbare Trend zum Haushalten mit Ressourcen zu neuen, zukunftsträchtigen und hoch profitablen Geschäftsmodellen geführt.

Nachhaltigkeit – ein spannendes und ziemlich umfassendes Thema

Bei unserer digitalen Live-Veranstaltung wollen wir einen Überblick schaffen und Ihren Blick schärfen für neue Herangehensweisen und Möglichkeiten der Zukunft. Melden Sie sich jetzt zu unserer Veranstaltung an. Die Teilnahme ist für Sie kostenfrei. In einer Bestätigungsmail erhalten Sie dann Ihren Zugangslink zum Livestream.

Termin: Mittwoch, 19.05.2021 um 19.00 Uhr bis ca. 20.45 Uhr

Begrüßung: Andreas Fella, Vorstandsvorsitzender Raiffeisenbank Main-Spessart
Referent: Janne Werning, Union Investment

ZUR PERSON:
Janne Werning, Leiter ESG Capital Markets & Stewardship

Janne Werning ist seit Januar 2016 in der Abteilung ESG im Portfoliomanagement von Union Investment tätig. Sein Schwerpunkt liegt in dem Bereich Nachhaltige Investments und aktives Aktionärstum (Engagement). Von 2013 bis Ende 2015 arbeitete Herr Werning als Nachhaltigkeitsanalyst für die ESG-Ratingagentur oekom research AG in München. Er hat mehr als fünf Jahre berufliche Erfahrung im Bereich Socially Responsible Investment (SRI). Herr Werning verfügt zudem über Arbeitserfahrung in der Deutschen UNESCO-Kommission, in den Vereinten Nationen in Genf sowie bei dem Weltwirtschaftsforum in Davos. Von 2010 bis 2011 absolvierte Herr Werning erfolgreich einen Master of Science in Human Rights an der London School of Economics (LSE) in England. Zuvor legte er einen B.A. in Public Administration sowie einen B.Sc. European Studies, mit Schwerpunkt in Sustainable Development, an der Universität Münster und der Universität Twente in den Niederlanden ab.
Zudem absolvierte er im Jahr 2017 erfolgreich die Financial Markets Foundation Qualification (FMFQ) der ICMA sowie 2018 die Business Sustainability Management (BSM) Qualifikation der Universität Cambridge.